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Maler und Tapeziergeschäft

Wussten sie...
..dass Schimmelbildung
in Wohnräumen verhindert werden kann?

Das Problem ist nicht neu: Feuchtigkeit in Wohnungen und daraus resultierende Schimmelbildung gibt es, seit Häuser gebaut werden. Die Ursache hierfür können vielfältiger Natur sein. So hat gerade im Zeitalter der Energieeinsparung ein Problem stark zugenommen: Immer häufiger kommt es in Wohnungen zum Schimmelbefall. Sicherlich kann Schimmel nicht einfach an der Wand belassen werden; die durch den Schimmel gebildeten Sporen gelangen nämlich nicht nur über den direkten Kontakt, sondern auch über die Atemwege in den Körper. Dort können diese Substanzen die körpereigenen Abwehrreaktionen schwächen; leichte bis schwere allergische Beschwerden im Bereich der Atemwege werden als Folgen beobachtet.
Wie kommt es zum Schimmelbefall? Um Ursachen für den Schimmelpilzbefall zu verstehen, muss man wissen, dass die Luft in Innenräumen wärmer ist und deshalb mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte Aussenluft. Diese Feuchtigkeit muss wieder aus dem Raum herausgebracht werden. Dazu kann eine genügende Lüftung der Wohnung durch den Benutzer wichtig sein. Oft reicht dies jedoch nicht aus. Der in der warmen Innenluft gelöste Wasserdampf schlägt sich häufig an den kältesten Stellen des Zimmers nieder. Bei einfachverglasten Fenster sind dies in der Regel die Scheiben, die dann beschlagen sind. Durch den Einbau neuer, energiesparender und damit gut wärmedämmender Isolierverglasungen verlagert sich das Problem. Besonders bei schlecht wärmegedämmten Häusern sind die Aussenwände auch an der Innenseite viel kälter als die Innenraumluft. Nunmehr schlägt sich die Feuchtigkeit an diesen Innenwänden nieder. Die Fachleute sprechen davon, dass hier der Taupunkt unterschritten ist. Dies sind ideale Stellen fiir die Schimmelbildung.


Was ist nun zu tun?

Eine wirksame Schimmelpilzbekämpfung muss grundsätzlich in zwei Schritten erfolgen:

  1. Dem Schimmelpilz muss die zum Wachstum notwendige Feuchtigkeit entzogen werden. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit in der direkten Umgebung der Bauteile, die ständig unter 65 - 70 % liegt, ist kein Wachstum von Schimmelpilzen zu befürchten. Ursachen der Feuchtigkeitsanreicherung können sein: eine Durchfeuchtung des Bauteils von aussen, eine Anreicherung von Feuchtigkeit bei tiefen Aussentemperaturen im Bereich von Wärmebrücken, ein nicht angepasstes Lüftungsverhalten der Bewohner oder eine zu dichte Möblierung im Bereich der Aussenwände.
  2. Ist sichergestellt dass das Bauteil trocken ist, muss der Schimmelpilz beseitigt werden. Ein einfaches Abwischen reicht nicht aus, da der Pilz bei Entzug der Feuchtigkeit zwar aufhört zu wachsen, aber nicht abstirbt. Die Art der Beseitigung hängt von der Stärke des Befalls ab. Eine vollständige Entfernung der befallenen Stellen wäre sicher von Vorteil, ist dies jedoch nicht möglich muss mit einem pilzabtötenden Mittel vorgegangen werden. Nachdem die Stellen gründlich gereinigt wurden, kann der neue Anstrich mit einem Antischimmelzusatz ausgerüstet werden.

 

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